Die schwierigste Frage auf LinkedIn ist nicht «Wie schreibe ich?», sondern «Worüber schreibe ich diese Woche?». Ein Contentplan beantwortet sie, bevor sie sich stellt.
Warum braucht es einen LinkedIn-Contentplan?
Ein Contentplan braucht es, weil ohne ihn jede Woche bei null beginnt. Die Themensuche kostet dann mehr Zeit als das Schreiben und unter Zeitdruck fällt der Beitrag oft ganz aus.
Mit einem Plan bist du verlässlich präsent. Dein Netzwerk verbindet dich mit wiederkehrenden Themen und genau so entsteht Reputation: durch Wiederholung über Monate.
Was gehört in einen LinkedIn-Contentplan?
In einen LinkedIn-Contentplan gehören sechs Dinge:
- Ziel: Wofür willst du bekannt sein und wen willst du erreichen?
- Rubriken: zwei bis drei feste Themenfelder, die zu deiner Positionierung passen.
- Rhythmus: wie oft du veröffentlichst, zum Beispiel einmal pro Woche oder alle zwei Wochen.
- Formate: Text, Bild, Dokument, Artikel oder Video, je nach Inhalt.
- Ideenspeicher: ein Ort, an dem du Beobachtungen und Fragen laufend notierst.
- Zuständigkeit: wer Themen liefert, wer schreibt und wer freigibt.
Welche Rubriken eignen sich für Führungskräfte?
Für Führungskräfte eignen sich Rubriken, die zeigen, wie sie denken und entscheiden. Ein bewährtes Muster mit drei Rubriken:
- Erfahrung mit Erkenntnis: eine Situation aus dem Führungsalltag und was andere daraus mitnehmen können.
- Einordnung aus der Branche: eine Entwicklung, eine Zahl oder eine Nachricht und deine Sicht darauf.
- Blick hinter die Kulissen: Menschen, Projekte oder Entscheidungen aus deinem Unternehmen.
Wie du eigene Rubriken entwickelst, beschreibe ich ausführlich in LinkedIn-Content-Rubriken entwickeln.
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Erstgespräch vereinbaren →Wie oft sollte man laut Contentplan posten?
Man sollte so oft posten, wie es über Monate verlässlich möglich ist. Ein Beitrag pro Woche oder alle zwei Wochen ist für die meisten Führungskräfte realistisch. Ein ruhiger Takt, der hält, wirkt stärker als ein ehrgeiziger Plan, der nach drei Wochen abbricht.
So erstellst du deinen Contentplan in fünf Schritten
- 1Positionierung in einem Satz festhalten. Alles im Plan muss dazu passen.
- 2Zwei bis drei Rubriken wählen. Weniger ist leichter durchzuhalten.
- 3Rhythmus festlegen und in den Kalender eintragen. Ein fester Termin pro Woche für Thema und Entwurf.
- 4Ideenspeicher anlegen. Ein einfaches Dokument oder ein Werkzeug wie Notion oder Trello genügt.
- 5Nach drei Monaten prüfen. Welche Rubriken lösen Gespräche aus? Was kannst du weglassen?
Warum ein fehlender Plan einer der häufigsten Gründe ist, weshalb LinkedIn bei Führungskräften scheitert, steht in Woran LinkedIn bei Führungskräften oft scheitert.
Häufige Fragen
Was ist ein LinkedIn-Contentplan?
Ein LinkedIn-Contentplan ist eine einfache Planung, die festlegt, zu welchen Themen, in welchem Rhythmus und in welchen Formaten jemand auf LinkedIn veröffentlicht. Er enthält meist zwei bis drei Rubriken, einen Ideenspeicher und klare Zuständigkeiten. Der Plan macht die Präsenz verlässlich und spart die wöchentliche Themensuche.
Wie viele Rubriken braucht ein LinkedIn-Contentplan?
Zwei bis drei Rubriken reichen für die meisten Führungskräfte. Sie geben genug Abwechslung und sind trotzdem leicht durchzuhalten. Jede Rubrik sollte zur eigenen Positionierung passen, damit das Netzwerk die Person mit klaren Themen verbindet.
Welches Werkzeug eignet sich für einen LinkedIn-Contentplan?
Ein einfaches Dokument oder eine Tabelle genügt für den Anfang. Wer im Team arbeitet, nutzt oft Werkzeuge wie Notion oder Trello, um Ideen, Entwürfe und Freigaben an einem Ort zu sammeln. Wichtiger als das Werkzeug ist, dass der Plan regelmässig genutzt wird.
Wie weit im Voraus sollte man LinkedIn-Beiträge planen?
Zwei bis vier Wochen im Voraus sind ein guter Rahmen. So bleibt Platz für aktuelle Themen und gleichzeitig ist immer ein Beitrag vorbereitet, wenn der Kalender voll ist. Rubriken und Rhythmus legt man dagegen für mehrere Monate fest.
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